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06. Jul 2016 121

"unsere" Höllental Classic 2016

Wie jedes Jahr stand auch 2016 wieder zu Ferienbeginn die Höllental Classic auf unserem Kalende
2015 mussten wir die Höllental Classic mit einem Defekt leider frühzeitig beenden, aber für 2016 hatten wir uns einiges vorgenommen. Zum ersten natürlich ohne Defekt durchkommen, zum zweiten keine groben Schnitzer einbauen und last but not least einen Platz unter den ersten 15, um endlich einen „echten Soukal“ mit nach Hause nehmen zu können. 
Am 1. Juli begann die Rallye bei traumhaftem Wetter beim Schloss in Reichenau/Rax. Gleich zum Start mussten wir die üblichen Timingprüfungen absolvieren, heuer aber mit Einstoppen. Und das gelang uns auf Anhieb sehr gut – die Vorzeichen für eine erfolgreiche Rallye waren also gegeben!
Nach dem ersten Tag lagen wir voll im Plan und lagen auf dem 14. Platz in der Gesamtwertung. Da sollte noch was gehen, weil das Feld extrem nah beinander war.
Bei den Timingprüfungen lief es sehr gut, bei den Schnittprüfungen hatten wir noch kleine Probleme, aber die Ergebnisse waren für unsere Verhältnisse nicht schlecht – also kein Grund zu jammern!
Auch der zweite Tag begann wieder mit tollem Wetter und es sollte ein richtig heißer Tag werden. Nicht nur vom Wetter her.

Bei glühender Hitze von ca. 37°C erreichten wir den Mittagsstopp in Tulln auf dem Hauptplatz.

Und bis auf eine Behinderung in einer Schnittprüfung lief der Tag sehr gut.
Nach dem Essen fuhren wir auf wunderschönen und wenig befahrenen Strecken wieder nach Süden zum nächsten Höhepunkt der Rallye. Der Grand Prix von Pottenstein war mit einem Geldpreis für die ersten 3 ein Highlight.
Es galt nach dem Einstoppen 4 Schläuche zu den exakten Zeiten zu treffen. Pikanterweise war die Zeit für den 3. Schlauch 34,5 Sekunden. Ganze Sekunden sind leichter zu treffen.
Wir fuhren den Parcour und schon ein paar Minuten später erreichte uns das Ergebnis per SMS – -0,03/-0,01/-0,06/0,07. Summe 0,17 Sekunden!
Ob die 0,17 aber zum Sieg reichen könnten wussten wir natürlich nicht.
Kurz darauf kam die Nachricht, dass ein Schlauch wegen eines Defektes aus der Wertung genommen werden musste und damit änderte sich das Ergebnis auf 0,11 bei 3 Schläuchen. Natürlich auch ein extrem guter Wert, aber es gab auch einige andere Teilnehmer, denen solche Zeiten zuzutrauen waren.
Der berühmt, berüchtigte Christbaum in Pernitz lief mit 1,50 nicht ganz so gut.

Über Haselrast, durch das Kloster- und das Höllental ging es zurück nach Reichenau, wo uns bei der Zieleinfahrt dann doch Regen erwischte.

Sektempfang, Abendessen und dann die Siegerehrung.
Der Moderator sagte schon die Ergebnisse von Pottenstein

5. Platz - 0,36 - Howadt/Howath
4. Platz - 0,34 - Diebold/Diebold
3. Platz - 0,30 - Schraut/Schraut
2. Platz - 0,23 - Landerl/Ragowsky
1. Platz - 0,11 - Stumpf/Riedl

Wir konnten es erst gar nicht fassen, dass nicht doch noch einer der üblichen Verdächtigen eine bessere Zeit hingelegt hatte und wir den Geldpreis gewonnen hatten.
Die Freude war und ist noch immer sehr groß!


In der Gesamtwertung reichte es dann aber doch "nur" zum 18. Platz und damit blieben wir hinter unseren Erwartungen zurück.
Zu dicht ist das Feld, um mit einem Fehler noch ein Spitzenergebnis erzielen zu können.

Am Ende hatten wir folgende Ausbeute:
1. Platz beim Grand Prix von Pottenstein
2. Platz in der Klasse E
3. Platz in der Summe der Timingwertungen
8. Platz in der Sanduhrwertung
11. Platz in der Staatsmeisterschaftswertung
18. Platz in der Gesamtwertung

Das ist natürlich nicht schlecht und kein Grund zu Jammern!

Es gibt natürlich auch Sieger bei der Höllental Classic:
1. Platz - Schlager/Schlager - 15,43 Punkte
2. Platz - Weithaler/Klossova - 15,96 Punkte
3. Platz - Landerl/Ragowsky - 17,20 Punkte
4. Platz - Hemmelmayer/Horeth - 17,24 Punkte
5. Platz - Berger/Holly-Berger - 17,85 Punkte
...
18. Platz - Stumpf/Riedl - 24,41 Punkte

Und das ganze Team der Höllental Classic zählt zu den Siegern.
Was ihr da hin gezaubert habt ist sagenhaft!
Ein Roadbook ohne Fehl und Tadel. Ein Roadbook frei von Gemeinheiten und Rechenaufgaben. Ein Roadbook, wie man es sich nur wünschen kann.
Eine Streckenführung, die nur als genial zu bezeichnen ist und ein Team, das seinesgleichen sucht.
Die Funktionäre waren stets kompetent zur Stelle, immer gut gelaunt und aufmerksam. Hervorheben möchte ich, dass die Funktionäre beim Zieleinlauf trotz starkem Regens bis zum letzten Auto ausgehalten haben und mit Lächeln im Gesicht die Zielflagge schwenkten. Vielen Dank für euren Einsatz und die tolle Veranstaltung!
2017 sind wir bei der 10. Auflage der Höllental Classic sicher wieder dabei! Die Hotelzimmer sind schon reserviert.

Vielen Dank an Egon Kahlbacher für seine Fotos!
top 12
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Kommentare

eugen
07. Jul 2016

Servus Gerhard,

GRATULATION zu diesem sehr beachtlichem Ergebnis!

;-) eugen

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